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Herbstwanderung der Tennisabteilung
Am 26. September trafen wir uns um 9:30 Uhr am Durlacher Bahnhof. Es war wirklich sehr frisch, aber die Organisatoren hatten „Sonne satt“ für diesen Tag bestellt, und so kam es später auch. Mit der S-Bahn ging es über KA-Hbf mit Umsteigen und dem Einsammeln von weiteren Wanderfreunden mit der S11 nach Bad Herrenalb. Die erste Stärkung gab es bereits in der Bahn: Sekt und Butterbrezel wurden gereicht. Am Bad-Herrenalber-Bahnhof stießen dann die letzten fehlenden Wandervögel zu uns und die Wanderung konnte beginnen.
Durch den schönen Ortskern und den Klosterbezirk ging es zum „Quellenerlebnispfad“. Natürlich immer bergauf in das wunderbare Albtal mit zahlreichen großen und kleineren Quellen. Erste kurze Verschnaufpause machten wir an der Hartwig-Hütte, deren Erbauungsjahr (2009) schnell zur Höhenangabe uminterpretiert wurde. Dumm nur, dass je höher wir auf dem Pfad kamen, die Holzkonstruktionen alle früheren Baujahres waren, somit „tiefer“!
An der Knoll-Brücke (letztmalig erneuert 1993!) kletterten wir für das Gruppenfoto auf eindrucksvollen Felsen herum. An der Wegzweigung bei der Plotzsägmühle wurde dann die entscheidende Frage gestellt: „Zum Mittagessen 1 km steil bergauf oder moderat ansteigend 5,5 km außen rum?“ Unglaublich wie schnell und mehrstimmig für „steil bergauf“ gestimmt wurde! Bei strahlendem Sonnenschein und heftig schwitzend erklommen wir daraufhin die steile Straße nach Zieflensberg und weiter zur „Skihütte Talwiese“. Um gleich darauf wieder ins Obere Gaistal abzusteigen. Im Restaurant „Waldcafe Schaible“ war für uns reserviert. Dort gibt es sehr leckeres und reichhaltiges gutbürgerliches Essen zu sehr zivilen Preisen.
Nach ausgiebiger Stärkung ging es über den Brunnenweg mit grandioser Fernsicht zu den imposanten fast 150ig-jährigen Mammutbäumen, die im kleinen Wohngebiet oberhalb der Jugendherberge Aschenhütte stehen. Im Tal angekommen mussten wir uns im „Cafe Waldschlösschen“ noch einmal mit sehr leckerem Kuchen stärken. über den Wanderweg zur Waldseite „Roter Rain“ machten wir uns auf unsere letzte Etappe. In dem kleinen Bach den wir überquerten, gab es, wider anders lautenden äußerungen, leider doch kein Gold. Am Bahnhof Bad Herrenalb ließen wir (wir hatten noch Zeit bis zur Abfahrt des Zuges), den schönen Tag ausklingen, da für die Einkehr in die Vogelbräus nur Wenige zu haben waren.
Ich war diesmal das erst Mal bei solch einer Wanderung dabei und kann nur sagen, es hat mir riesig gefallen. Sehr nette Menschen, gute Gespräche in grandioser Natur und richtig leckeres Essen!!! Wie heißt es bei ebay. „Gerne wieder!“
Sylvia Schulz


